Meine Kompetenzen
Affektive Störungen betreffen vor allem die Stimmung und den Antrieb. Dazu gehören insbesondere depressive Erkrankungen sowie bipolare Störungen. Eine Depression kann sich durch anhaltende Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Erschöpfung, Schlafstörungen oder verminderten Antrieb bemerkbar machen. Bei bipolaren Erkrankungen können sich depressive Phasen mit Phasen deutlich gehobener oder gereizter Stimmung und gesteigerten Antriebs abwechseln. Die Entstehung ist meist multifaktoriell und kann durch ein Zusammenspiel biologischer, psychischer und sozialer Faktoren beeinflusst werden.
Eine Anpassungsstörung kann entstehen, wenn belastende Lebensereignisse oder Veränderungen die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten vorübergehend überfordern. Auslöser können beispielsweise berufliche Schwierigkeiten, Trennungen, Verluste, Erkrankungen oder andere einschneidende Veränderungen sein. Typische Beschwerden sind anhaltende Sorgen, Niedergeschlagenheit, innere Unruhe, Schlafprobleme oder Schwierigkeiten, den Alltag wie gewohnt zu bewältigen. Die Beschwerden entwickeln sich meist in engem zeitlichem Zusammenhang mit der belastenden Situation und können sich mit geeigneter Unterstützung wieder deutlich zurückbilden.
Angst ist grundsätzlich eine normale und wichtige Reaktion des Körpers. Bei einer Angststörung tritt sie jedoch übermässig stark, häufig oder ohne angemessenen äusseren Anlass auf. Sie kann sich beispielsweise in Form von Panikattacken, anhaltenden Sorgen oder ausgeprägten Ängsten vor bestimmten Situationen zeigen. Häufig entwickeln Betroffene ein zunehmendes Vermeidungsverhalten, wodurch die Angst langfristig verstärkt und der Alltag immer stärker eingeschränkt werden kann.
Bei einer Zwangsstörung treten wiederkehrende, schwer kontrollierbare Gedanken oder Handlungen auf. Betroffene verspüren beispielsweise den Drang, bestimmte Dinge wiederholt zu kontrollieren, zu reinigen, zu zählen oder gedanklich durchzugehen. Obwohl die Gedanken oder Handlungen häufig als übertrieben erkannt werden, lassen sie sich nur schwer unterbrechen. Zwänge können sich schleichend entwickeln und zunehmend Zeit beanspruchen sowie den persönlichen, familiären oder beruflichen Alltag beeinträchtigen.
Eine Abhängigkeit kann sich sowohl im Zusammenhang mit Substanzen wie Alkohol, Medikamenten oder anderen psychoaktiven Substanzen als auch mit bestimmten Verhaltensweisen entwickeln. Bei Verhaltenssüchten kann beispielsweise die Kontrolle über Glücksspiel, Gaming oder andere Aktivitäten zunehmend verloren gehen. Häufig entwickelt sich die Problematik schrittweise: Konsum oder Verhalten nehmen an Bedeutung zu, während Kontrolle, Beziehungen, Arbeit oder andere Lebensbereiche zunehmend darunter leiden. Eine frühzeitige fachliche Einschätzung kann helfen, problematische Entwicklungen zu erkennen und geeignete Behandlungsmöglichkeiten festzulegen.
Die Sportpsychiatrie und -psychotherapie beschäftigt sich mit der psychischen Gesundheit von Menschen im Leistungs-, Nachwuchs- und Breitensport. Hoher Leistungsdruck, Verletzungen, Karriereübergänge, Übertraining oder die Doppelbelastung durch Sport, Ausbildung und Beruf können die psychische Gesundheit beeinflussen. Gleichzeitig können auch unabhängig vom Sport psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angst-, Ess- oder Schlafstörungen auftreten. Die Behandlung berücksichtigt deshalb sowohl die psychische Situation als auch die besonderen Anforderungen und Rahmenbedingungen des Sports.
Meine Vision
Ich biete in meiner Praxis eine umfassende psychiatrische und psychotherapeutische Diagnostik und Behandlung an.
Dank der interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb unserer Praxis können wir bei Bedarf auch auf die Fachbereiche Neurologie und Neuropsychologie zurückgreifen. Entsprechende neurologische und neuropsychologische Abklärungen können durch die in der Praxis tätigen Kolleginnen und Kollegen durchgeführt und in die diagnostische und therapeutische Gesamtbeurteilung einbezogen werden.
Meine Behandlungsansatz ist ganzheitlich und individuell ausgerichtet. Jeder Fall wird unter Berücksichtigung der aktuellen Beschwerden, der persönlichen Lebenssituation sowie relevanter biologischer, psychischer und sozialer Faktoren sorgfältig beurteilt. Die Wahl der Behandlungsmethode erfolgt auf Grundlage der individuellen Indikation und wird gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten festgelegt. Dabei lege ich mich nicht im Voraus auf eine einzelne Therapieform fest, sondern beziehen je nach Bedarf psychotherapeutische, psychiatrische, pharmakologische sowie weitere geeignete therapeutische Massnahmen in die Behandlungsplanung ein. Eine ausschliesslich psychotherapeutische Behandlung ist grundsätzlich möglich und wird im Einzelfall abgestimmt.
Ihrem sicheren Ort für Therapie, ganz ohne Vorurteile. Hier dürfen Sie genau so sein, wie Sie sind. Um Ihnen den Einstieg so leicht wie möglich zu machen, biete ich professionelle therapeutische Unterstützung in Ihrer bevorzugten Sprache an: Deutsch, Italienisch oder Englisch. Lassen Sie uns gemeinsam einen Weg finden, der sich für Sie richtig anfühlt.
Praxis Dr. Catarinella
FMH Psychiatrie und Psychotherapie
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